Posco wird in den Bau einer Lithiumhydroxid-Anlage in Argentinien investieren.

Am 16. Dezember gab POSCO bekannt, 830 Millionen US-Dollar in den Bau einer Lithiumhydroxid-Anlage in Argentinien zu investieren. Dort sollen Batteriematerialien für Elektrofahrzeuge hergestellt werden. Der Baubeginn ist für das erste Halbjahr 2022 geplant, die Fertigstellung und Inbetriebnahme für das erste Halbjahr 2024. Die Anlage soll jährlich 25.000 Tonnen Lithiumhydroxid produzieren und damit den Bedarf von 600.000 Elektrofahrzeugen decken.
Darüber hinaus genehmigte der Verwaltungsrat von POSCO am 10. Dezember einen Plan zum Bau einer Lithiumhydroxid-Anlage, die Rohstoffe aus dem Salzsee Hombre Muerto in Argentinien nutzen soll. Lithiumhydroxid ist der Hauptbestandteil von Batteriekathoden. Im Vergleich zu Lithiumcarbonat-Batterien weisen Lithiumhydroxid-Batterien eine längere Lebensdauer auf. Angesichts der steigenden Nachfrage nach Lithium erwarb POSCO 2018 die Abbaurechte für den Salzsee Hombre Muerto von dem australischen Unternehmen Galaxy Resources für 280 Millionen US-Dollar. 2020 bestätigte POSCO, dass der See 13,5 Millionen Tonnen Lithium enthält, und errichtete umgehend eine kleine Demonstrationsanlage am Seeufer.
POSCO erklärte, dass das argentinische Lithiumhydroxidwerk nach Abschluss und Inbetriebnahme des Projekts möglicherweise noch erweitert werde, sodass die jährliche Produktionskapazität des Werks um weitere 250.000 Tonnen erhöht würde.


Veröffentlichungsdatum: 29. Dezember 2021