Die USA verkünden im Rahmen der fünften Antidumping-Überprüfung ihre endgültige Entscheidung zu stumpfgeschweißten Rohrverbindungsstücken aus Kohlenstoffstahl.

Am 17. September 2021 gab das US-Handelsministerium bekannt, dass die fünfte abschließende Antidumpingprüfung von aus China, Taiwan, Brasilien, Japan und Thailand importierten stumpfgeschweißten Rohrverbindungsstücken aus Kohlenstoffstahl (CarbonSteelButt-WeldPipeFittings) abgeschlossen sein wird. Sollten die Antidumpingmaßnahmen aufgehoben werden, würde dies zu einem Dumping der betroffenen Produkte in China mit einer Dumpingrate von 182,90 % führen. Alternativ würde das Dumping der betroffenen Produkte in China mit einer Dumpingrate von 87,30 % bzw. 52,25 % fortgesetzt. Das Dumping der betroffenen Produkte in Thailand würde mit einer Dumpingrate von 65,81 % fortgesetzt. Es ist 7307.93.30.

Am 12. Dezember 1986 verhängten die Vereinigten Staaten formell Antidumpingzölle auf stumpfgeschweißte Rohrverbindungsstücke aus Kohlenstoffstahl mit Ursprung in Brasilien und Taiwan (China). Am 10. Februar 1987 folgte ein vollständiger Antidumpingzoll auf diese Rohrverbindungsstücke aus Japan. Am 6. Juli 1992 wurden weitere Antidumpingzölle auf diese Rohrverbindungsstücke aus China und Thailand eingeführt. Seitdem haben die USA vier Überprüfungen der Antidumpingzölle durchgeführt (am 6. Januar 2000, 21. November 2005, 15. April 2011 und 23. August 2011). Die Gültigkeit der Zölle wurde jeweils bestätigt und bekannt gegeben. Am 1. Juli 2021 leitete das US-Handelsministerium eine Untersuchung zur fünften Antidumping-Überprüfung von aus China, Taiwan, Brasilien, Japan und Thailand importierten stumpfgeschweißten Rohrverbindungsstücken aus Kohlenstoffstahl ein.


Veröffentlichungsdatum: 28. September 2021