Indien plant die Einführung vorübergehender Zölle von 15 % bis 25 % auf aus China importierte Stahlprodukte.

Der indische Stahlminister HD Kumaraswamy kündigte am 11. Februar an, dass Indien in den nächsten sechs Monaten vorübergehende Zölle von 15 bis 25 Prozent auf Stahlprodukte aus China erheben wird, um die chinesischen Stahlimporte einzudämmen und die Interessen der heimischen Stahlhersteller in Indien zu schützen.
Berichten zufolge beliefen sich die Stahlexporte Chinas nach Indien im Jahr 2024 auf insgesamt 3,0125 Millionen Tonnen, im Vergleich zu 2,9212 Millionen Tonnen im Jahr 2023 – ein Anstieg von 3,1 % gegenüber dem Vorjahr. Indien ist der neuntgrößte Abnehmer chinesischer Stahlexporte. Zuvor hatte Indien angekündigt, seine Stahlproduktion bis 2030 auf 300 Millionen Tonnen zu verdoppeln.

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Im vergangenen Dezember leitete Indien eine Untersuchung ein, ob befristete Zölle (in Indien als Schutzzölle bekannt) auf chinesische Stahlprodukte erhoben werden sollen, um Stahlimporte einzuschränken. Die indische Generaldirektion für Handelsschutzmaßnahmen (DGTR) ist für die Untersuchung zuständig, ob Stahlimporte aus China den heimischen Herstellern geschadet haben.
Um die kleinen Stahlhersteller zu beschwichtigen, schlug das indische Stahlministerium damals einen zweijährigen Schutzzoll von 25 % auf importierte Blechprodukte aus China vor, und indische Stahlhersteller könnten Rohstoffe zu einem Preis erwerben, der 20 % unter dem Marktpreis liegt.


Veröffentlichungsdatum: 19. Februar 2025