Da die Nachfrage des Marktes nach Stahl in letzter Zeit weiter gestiegen ist, haben Japans drei große Stahlhersteller ihre Nettogewinnprognosen für das Geschäftsjahr 2021-2022 (April 2021 bis März 2022) sukzessive angehoben.
Die drei japanischen Stahlkonzerne Nippon Steel, JFE Steel und Kobe Steel haben kürzlich ihre Geschäftszahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/22 (April bis September 2021) veröffentlicht. Die Statistiken zeigen, dass sich die Wirtschaft nach der weitgehenden Eindämmung der COVID-19-Pandemie weiter erholt hat und die Nachfrage nach Stahl in der Automobilindustrie und anderen Fertigungsbranchen wieder angezogen hat. Zudem wurde der Stahlpreis durch gestiegene Rohstoffpreise wie Kohle und Eisenerz getrieben. Infolgedessen werden die drei größten japanischen Stahlhersteller im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/22 allesamt Gewinne erzielen.
Da die Nachfrage am Stahlmarkt voraussichtlich weiter steigen wird, haben die drei Stahlkonzerne ihre Nettogewinnprognosen für das Geschäftsjahr 2021/22 angehoben. Nippon Steel erhöhte seinen Nettogewinn von zuvor erwarteten 370 Milliarden Yen auf 520 Milliarden Yen, JFE Steel von erwarteten 240 Milliarden Yen auf 250 Milliarden Yen und Kobe Steel von erwarteten 40 Milliarden Yen auf 50 Milliarden Yen.
Masashi Terahata, Vizepräsident von JFE Steel, erklärte auf einer kürzlich abgehaltenen Online-Pressekonferenz: „Aufgrund von Halbleiterengpässen und anderen Gründen sind die Produktions- und Betriebsabläufe des Unternehmens vorübergehend beeinträchtigt. Mit der Erholung der in- und ausländischen Wirtschaft ist jedoch zu erwarten, dass die Marktnachfrage nach Stahl langsam wieder anziehen wird.“
Veröffentlichungsdatum: 30. November 2021
