Die Stärkung des chinesischen Yuan ließ die Stahlexportpreise in die Höhe schnellen.

Der Offshore-Yuan legte heute gegenüber dem Dollar um mehr als 300 Punkte zu und erreichte damit zum ersten Mal seit dem 21. September wieder das „Sechsfache“.

Die jüngste starke Erholung des Renminbi ist einerseits auf die Abkühlung der US-Inflationsdaten, die Andeutungen der Federal Reserve auf eine Verlangsamung der Zinserhöhungen und den kumulierten Rückgang des Dollar-Index um mehr als 5 % im November zurückzuführen. Andererseits wächst die Erwartung, dass sich die Binnenwirtschaft stabilisieren und wieder aufwärts entwickeln wird. Jüngst wurden in Bereichen wie der Bekämpfung der Pandemie und dem Immobiliensektor günstige Maßnahmen ergriffen, die das Marktvertrauen in die wirtschaftliche Erholung Chinas gestärkt haben.

 StahlDie Exportpreise wurden durch positive Nachrichten ebenfalls beflügelt. Die meisten führenden Stahlwerke haben heute keine Exportangebote veröffentlicht, und der gängige Angebotspreis für Warmband im Inland stieg auf mindestens 570 US-Dollar pro Tonne FOB. Die Stahlwerke zeigen wenig Bereitschaft, die Preise zu senken, und bevorzugen den Inlandsabsatz. Angesichts der heute steigenden Stahlpreise in China haben einige führende Stahlwerke in Südostasien ihre Vorbestellungen ausgesetzt, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass die Nachfrage steigen wird.Heiße SpuleLieferpreis. Darüber hinaus ist ein deutlicher Anstieg der Angebote für ausländische Halbzeuge nach China zu verzeichnen. Derzeit liegt der Preis für Knüppel aus dem Nahen Osten bei 500 US-Dollar pro Tonne CFR (3480). Allerdings besteht noch eine gewisse Diskrepanz zwischen den Preisvorstellungen chinesischer Käufer und abgeschlossenen Großaufträgen.


Veröffentlichungsdatum: 06.12.2022