Vale kündigt den Verkauf von Anlagen im zentralen und westlichen System an

Vale gab bekannt, dass das Unternehmen am 6. April eine Vereinbarung mit der von J & F Mining Co., Ltd. (dem „Käufer“) über den Verkauf der von J & F kontrollierten Mineração Mato Grosso S.A. getroffen hat. Die International Iron Company, Inc. und Transbargenavegació Nsociedadan ó NIMA unterzeichneten eine verbindliche Vereinbarung über alle von der Gesellschaft ausgegebenen Aktien. Die genannte Gesellschaft hält Eisenerz-, Manganerz- und Logistikanlagen des China Western Systems. Die Vereinbarung sieht vor, dass der Käufer alle Rechte und Pflichten aus „Take-or-Pay“-Logistikverträgen bis zur Zustimmung des Vertragspartners übernimmt. Gemäß den vereinbarten Bedingungen hat die Transaktion einen Wert von ca. 1,2 Milliarden US-Dollar, wobei eine Gruppe von Vermögenswerten im Jahr 2021 110 Millionen US-Dollar zum bereinigten EBITDA von Vale beiträgt. Nach Abschluss der Transaktion wird Vale ca. 150 Millionen US-Dollar erhalten und die Verpflichtungen aus dem „Take or Pay“-Logistikvertrag sowie andere mit den Transaktionsvermögenswerten verbundene Verpflichtungen mit Zustimmung des Vertragspartners auf den Käufer übertragen.
Der Käufer wird den Betrieb unter der Voraussetzung fortführen, dass alle Mitarbeiter übernommen werden. Der Abschluss der Transaktion hängt von der Erfüllung bestimmter Voraussetzungen ab, darunter die Genehmigung durch die brasilianische Verwaltungskommission für Wirtschaftsschutz (Cade), die brasilianische Wasserstraßenbehörde (Antaq), die brasilianische Nationale Verteidigungskommission (CDN) und weitere Aufsichtsbehörden.
Das China-West-System produzierte 2021 2,7 Millionen Tonnen Eisenerz und 200.000 Tonnen Manganerz. Der Verkauf der Anlagen des China-West-Systems erfolgt unter strikter Kapitalallokation und entspricht der Strategie von Vale, das Investitionsportfolio zu vereinfachen und sich auf das Kerngeschäft und Wachstumschancen zu konzentrieren.


Veröffentlichungsdatum: 11. April 2022