Merkmale der Metallmöbelproduktion und -verarbeitungstechnologie
Metallmöbel bestehen aus Metall und lassen sich daher leicht automatisieren und hochgradig mechanisieren. Dies steigert die Arbeitseffizienz und senkt die Produktionskosten – ein Vorteil gegenüber Holzmöbeln. Die dünnwandigen Rohre und Bleche, die für Metallmöbel verwendet werden, können in einem Arbeitsgang gebogen oder geformt werden. So lassen sich quadratische, runde, spitze, flache und viele weitere Formen realisieren. Durch Stanzen, Schmieden, Gießen, Formen, Schweißen und andere Bearbeitungsmethoden können Metallmöbel in verschiedenen Formen hergestellt werden. Neben ihrer Funktionalität bieten sie durch Galvanisieren, Lackieren, Kunststoffbeschichten und andere Verfahren auch farbenfrohe Oberflächenveredelungen.
1. Das Rohr abschneiden.
Es gibt vier Hauptmethoden zum Rohrschneiden: Schneiden, Silberschneiden, Drehen, Stanzen und Drehen. Die Bearbeitungsgenauigkeit der Endteile ist relativ hoch. Stanzen wird im Allgemeinen für die Bearbeitung von Rohrteilen eingesetzt, die kapazitives Energiespeicherschweißen erfordern. Es bietet eine hohe Produktionseffizienz, jedoch neigt der Stempel zum Schrumpfen, und sein Anwendungsbereich ist relativ eng.
2. Rohr biegen.
Rohrbiegen findet vor allem in der Konstruktion von Halterungen Anwendung. Die Rohrbiegetechnik bezeichnet den Einsatz spezieller Werkzeugmaschinen, mit denen Rohre mithilfe spezieller Ausrüstung in einen Kreisbogen gebogen werden. Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen Warm- und Kaltbiegen. Warmbiegen wird bei dickwandigen oder massiven Rohren angewendet, findet aber im Bereich der Metallmöbel selten Verwendung. Kaltbiegen erfolgt durch Biegen bei Raumtemperatur. Gängige Biegeverfahren sind beispielsweise mechanisches, hydraulisches und manuelles Biegen.
3. Bohren und Stanzen.
Bei allgemeinen Metallteilen, die mit Schrauben oder Nieten verbunden sind, müssen die Teile perforiert oder gestanzt werden. Zum Bohren werden üblicherweise Tischbohrmaschinen, Vertikalbohrmaschinen und elektrische Handbohrmaschinen verwendet; manchmal werden im Design auch Schlitze verwendet.
4. Schweißen.
Gängige Schweißverfahren sind unter anderem Gasschweißen, Elektroschweißen und Energiespeicherschweißen. Nach dem Schweißen müssen Schweißraupen entfernt werden, um eine glatte Rohroberfläche zu erzielen.
5. Oberflächenbehandlung.
Die Oberfläche der Teile sollte galvanisiert oder beschichtet werden. Es gibt zwei Arten von Beschichtungsverfahren: das Aufsprühen von Metalllack und die Elektrophoreselackierung.
6. Montage der Komponenten.
Nach der letzten Korrektur werden die Teile je nach Verbindungsart mit Schrauben und Nieten zu Produkten zusammengefügt.
Veröffentlichungsdatum: 17. November 2020


